Autorinnen

Das Projekt „Lwiw. Kriegsmuseum“ ist eine Kooperation zwischen der bildenden Künstlerin Ekaterina Shapiro-Obermair und der Historikerin und Slawistin Alexandra Wachter.

Bei der künstlerischen Praxis von Ekaterina Shapiro-Obermair geht es immer wieder um die Überschreitung von Grenzen bildender Kunst Richtung Kuration, Ethnografie und Kulturologie. Für die meisten ihrer Arbeiten ist der Bezug zu verschiedenen Aspekten der sowjetischen und postsowjetischen Kunst und Kultur ausschlaggebend.

Alexandra Wachter ist Projektmitarbeiterin der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte (Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien). Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der sowjetischen und postsowjetischen Geschichte sowie in der österreichischen Zeitgeschichte. Ihr Interesse gilt dabei unter anderem der Erinnerungskultur als auch der Raumforschung. Neben klassischer Archivarbeit arbeitet sie mit Oral History und qualitativen Methoden der Sozialwissenschaft, wie beispielsweise Teilnehmender Beobachtung.

In ihrer gemeinsamen Arbeit verbinden die Autorinnen Zugänge aus der wissenschaftlichen und künstlerischen Praxis. Als Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit können sie auf die Recherche und Kuration der Ausstellung „Sowjetmoderne 1955‒1991. Unbekannte Geschichten“ (Architekturzentrum Wien, 7. November 2012 bis 25. Februar 2013) verweisen.